Ergebnisse zum Stichwort Turm Saint-Jacques

1000 Filme zum Anschauen bevor das Leben vorbei ist

33.
Der Name der Rose (Jean- Jacques Annaud)

Zitat:

m Jahre 1327 kommen der Franziskanermönch William von Baskerville (Sean Connery) und sein Novize Adson von Melk (Christian Slater) in eine Benediktinerabtei in Norditalien. Dort sollen sie eigentlich ein Treffen mit einem päpstlichen Gesandten vorbereiten. Aber ihre Aufmerksamkeit wird auf eine mysteriöse Mordserie gelenkt: Ein Mönch stürzt aus einem Turmfenster, die Leiche eines anderen Bruders wird in einem Bottich mit Schweineblut gefunden.
Für den herbeigeeilten Inquisitor Bernardo Gui (F. Murray Abraham) scheint der Fall sonnenklar: Ein Bauernmädchen (Valentina Vargas) soll die Morde verübt haben. Aber in Bruder William ist der kriminalistische Ehrgeiz erwacht: Die Spur führt in einen Turm des Klosters, in der sich die teils offenbar streng geheime Bibliothek der Abtei befindet. Nur deren Hüter Jorge de Bugos (Feodor Chaliapin jr.) und der Abt scheinen mehr zu wissen...

http://25frames.org/media/screens/361.jpg

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Ehemalige Indianer

Stephane Thivierge, Michel St.Jacques, Danny Beauregard, Kenneth Lindqvist, Hakan Falkenhäll waren die mit abstand beste powerplay formation die ich seit meinem ersten turm besuch 94/95 gesehn habe.:goldcup:

höchstens die aus del zeiten noch mit maroste, schlegel, reierson usw, kommt annähernd ran :silvercup:

Ehemalige Indianer

Zitat:

Beim durchstöbern unseres damaligen Kaders bin ich beim Kollegen St. Jacques gelandet, um mal zu schauen, was er so macht. Eishockey spielt er wohl nicht mehr, zumindest nicht professionell.
Aber er hat eine Facebook-Seite, hier zu finden: http://fr-fr.facebook.com/people/Mic...ues/1306980141

Das waren noch Zeiten, aös am Turm nicht Sieg gerufen bzw. gepfiffen wurde sondern: "Michel" kam :greenlove

ECH-Quiz (33)

Louis 2000, Elmo und Spitzohr haben das R?tsel schnell gel?st: mit den 1995/96 vor, bzw. w?hrend der Saison aus D?sseldorf und Kassel verpflichteten K. LaVallee und I. Varitsky liegen die direkten Vorg?nger von K. Doyle bereits mehr als eine Dekade zur?ck. Auch M. Lemay als Zugang des direkten Konkurrenten Sauerland zur Saison 1992/93 (f?r den nach Krefeld abgewanderten G. Thomson) war richtig genannt worden.
U.U. w?re auch das Erw?hnen von R. Kurkinen als Neuzugang von Westfalen Dortmund in der Saisonvorbereitung 1996/97 noch vertretbar gewesen, doch da der Finne nur aufgrund des Konkurses der Bierst?dter an den Pferdeturm wechselte und somit in der Saison nicht auf seinen alten Klub treffen konnte, w?re der Kern der Frage ebenso wenig erf?llt gewesen wie bei M. St. Jacques, denn die Salzgitteraner waren 96/97 eben kein Ligarivale der Hannover Turtles.

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60 Jahre ECH - Die große Jubiläumsparty!!!

60 Jahre ECH - Die groüe Jubiläumsparty!!!
  Hallo liebe Forumsgemeinde,

seit gestern ist es offiziell, was in den letzten 10 Wochen vorbereitet wurde:

Die Event-&Clubmerchandising GmbH und das Fan-Projekt veranstalten am 05.09.08 (19 Uhr) und 06.09.08 (ab 15 Uhr) die groüe Geburtstagsparty zum 60-jährigen Jubiläums des EC Hannover!

Es wird ein Wochenende ganz im Zeichen des Eishockeys am Pferdeturm. 2 Tage Programm für jung und alt. Spieler aus 60 Jahren ECH sind eingeladen, um bei diesem Event teilzunehmen. Wir haben auch bereits die ersten hochkarätigen Zusagen vorliegen. U.a. werden "Mr. Pferdeturm" Mark Maroste, Dave Reierson, Michel St.Jacques, Hakan Falkenhäll, Kenneth Lindqvist, Kent Todd, Olli Kreipl und Klaas Feser mit dabei sein.
Natürlich ist diese Liste noch längst nicht vollständig! Wir hoffen Tag für Tag auf weitere Zusagen und planen noch etliche öberraschungen.

Um den Event herum planen wir Aktionen für jung und alt. So wird es u.a. eine groüe Tombola geben, ein Fotoshooting für Fans mit ihren Lieblingsspielern, Spiele für jung und alt, Regelkunde mit Herrn von de Fenn, ein Sonder FAN-MAG mit Infos und Bildern zum Event, die Versteigerung der original Spielertrikots, Party, Party, Party u.v.m.

Zu den Kartenpreisen und zum Vorverkauf später mehr von Andy.

Das wars für Erste!
Börni

Das Fan-Mag kommt wieder !

Gestern war ja nun die Pressekonferenz zur Party vom 60. Geburtstag unseres ECH.In der HAZ von heute steht es schon, Mark Maroste kommt zurück zum Turm!!!:eek::cool::goldcup:Aber auch andere Gröüen werden für dieses Spektakel nochmal zurück zum Turm kommen:Michel St.Jacques (ich sage nur Essen 59.59!!! :p),Kenneth Falkenhäll???(gemeint sind Mr. Lindquist & Mr.Falkenhäll), Feser, Hoppe,usw...!
auüerdem steht in der HAZ das es ein Spiel am 6.9. geben wird, aber es wird ein Turnier mit verschiedenen ex Mannschaften unseres ECH sein!!!Andy oder Börni werden Euch bald hierzu mehr erzählen!
Aber das schonmal als erster Vorgeschmack was heute in der HAZ stand, aber nicht unbedingt alles so stimmt!

Nachfahrin Murats

http://de.wikipedia.org/wiki/Sainte-Chapelle

Sainte-Chapelle, nicht weit von Notre Dame entfernt. Wirklich sehenswert.

öber Geschäfte lass ich mich jetzt natürlich nicht aus.

Musee Carnavalet hatte ich ja schon erwähnt.

Die Concergerie (Napoleon der III soll dort ebenfalls "gesessen" haben?)

Das Pantheon http://de.wikipedia.org/wiki/Panth%C3%A9on_(Paris)

Der Turm "St. Jacques" Ein öberbleibesel einer Kirche an der Rue Rivoli.
Sehr schöner Garten drumherum zum Erholen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Turm_Saint-Jacques

Kirche mit weissen Stufen - Sacre Coeur???

Ehemalige Indianer

Hammergeil!
Das war wirklich die geilste Kombo, die für mich je am Turm aufgelaufen ist.
Leider war der Kader einbisschen klein, sonst hätte es sicher zu mehr gereicht.
Mein St.Jacques Trikot aus der Saison wird immer noch behandelt, wie ein Goldschatz!

Vermiete Lagoon 420 für 3 Monate

Interesse geweckt oder besser ins Stadtbad
  [QUOTE=Libeccio;807182]Ich denke mal, ernsthaftes Interesse wäre auch nötig...[/QUOTE]

Hier eine kleine Info wo sich der Kutter aufhält

St. Martin, St. Martin

ST. MARTIN - Eine Welt der Kulturfreuden
Franzosen, Engländer und Holländer haben dem exotischen Farbengemisch der unzähligen kleinen Inseln zusätzliche Tupfer aufgesetzt. Kosmopolitischer Kultur-Mix und tropische Naturschönheit treffen zusammen, wo dichtbewaldete Vulkane steil zu schneeweiüen Stränden hinabstürzen und kristallklares Wasser bunte Korallen umspült. Und vor allem: Die gleichmäüigen Passatwinde machen aus dieser abwechslungsreichen Landschaft ein einmaliges Segelrevier.

Für jeden ein Abenteuer
Von unserer Basis auf St. Martin aus können Sie bequem zu den umliegenden Inseln segeln oder Ihren Törn bis nach Martinique ausdehnen. In einer Woche segeln Sie ohne Stress zwischen St. Martin, Anguilla und St. Barts. Sollen St. Kitts und Nevis dabei sein, rechnen Sie zehn Tage. Wenn Sie zusätzlich Antigua in Ihren Törn einbauen wollen, planen Sie mit zwei Wochen. Natürlich können Sie auch einen One-way-Törn anpeilen. Wenn Sie nach Süden bis Guadeloupe oder nach Norden bis Tortola möchten, schaffen Sie das in zwölf Tagen. Und wenn Sie bis zur Insel Martinique segeln wollen, sollten Sie dafür zwei Wochen einplanen.

Europäischer Einfluss und karibisches Flair
St. Martin ist die kleinste unter zwei Nationen geteilte Insel weltweit. Ein Teil gehört zu Frankreich, der andere zu den Niederlanden. Das macht den Charme dieses Eilands aus. Den berühmten Orient Beach sehen Sie sich ebenso an wie die französische Stadt Marigot mit dem historischen Fort St. Louis. Auf der anderen Seite segeln Sie nach St. Maarten und gehen in Philipsburg einkaufen oder ins Casino. Rund um die Insel gibt es reihenweise schöne Ankerplätze, tolle Stellen zum Schnorcheln und natürlich optimale Segelbedingungen. Setzen Sie Segel Richtung St. Barts das berühmt ist für Haute Couture und Haute Cuisine. Segeln Sie nordwärts, gelangen Sie zum britischen Anguilla, das nicht nur eine ganze Reihe weiüer Strände besitzt sondern auch dank eines Riffs den Titel "Wracktaucher-Hauptstadt der Karibik" trägt.

Hohe Berge und endlose Strände
Wie zwei Wachtürme strecken sich die Gipfel der Inseln Saba und Nevis in die Wolken. Dazwischen liegt – vom selben vulkanischen Ursprung – langgestreckt St. Kitts. Dort gibt es einen wundervollen Regenwald. Richtung Osten erreichen Sie von hier aus Antigua und können zum Ankern unter 365 Stränden wählen, für jeden Tag im Jahr einen. Unbedingt anlegen müssen Sie in dem Hafen schlechthin – Nelsons Dockyard. Bunkern Sie Ihre Ration Rum und gönnen Sie sich den einmaligen Sound der einheimischen Zouk-Bands.

Kolumbus, Kreolen und Cousteau
Kolumbus gab der Insel Guadeloupe zwar ihren Namen, doch ist die Insel zweifellos französisch. Mit kreolischen Einflüssen. Die Finesse französischer Kochkunst mischte sich mit kreolischen Rezepten und Zutaten zu gastronomischen Highlights. Die Insel liegt wie ein riesiger Schmetterling im Karibischen Meer – auf den Flügeln finden sich die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Dichter Regenwald, rauchende Vulkangipfel, schattige Bananenplantagen, beeindruckende Felsklippen und korallengesäumte Strände liegen dicht beieinander. Der berühmte französische Naturforscher Jacques Cousteau war übrigens so beeindruckt von der Meeresfauna der "Ilet Pigeon", dass er dort einen Unterwasser-Naturpark gründete. Im Süden liegen die Inseln Les Saintes mit Traumbuchten und Tauchgründen. Vom Turm Le Chameau haben Sie einen prima Ausblick. Guadeloupe mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten ist ein guter Endpunkt für einen One-way-Segelurlaub. Sie können Ihre Yacht in der Marina Bas du Fort abgeben und von Point--Pitre aus zurückfliegen

ist ne ganze andere Welt
come and see

Ehemalige Indianer

Seinen 30. Geburtstag feierte er im hannoverschen Trikot. Im Spiel gegen Klaas Feser und dessen Team vom Spitzenreiter aus Iserlohn gelang ihm zwar kein Tor und auch das Spiel ging nach einem hoch dramatischen Verlauf mit 4:6 für die stark ersatzgeschwächten Hannoveraner verloren, dafür gab`s für ihn zum Geburtstag vorab warmen Applaus und ein kleines Ständchen von der Nordkurve.
Genau 10 Jahre danach, heute, feiert er seinen 40. Geburtstag. Nun wird er das hier vermutlich nicht lesen. Aber dennoch: Herzlichen Glückwunsch, Bert-Olav Karlsson!

Bert-Olav Karlsson kam zur Saison 1997/98 an den Turm. Auch wenn ihn die ansonsten gute schwedische Statistikseite dem EC Laatzen zuordnet. Davor war er 13 Spielzeiten lang für seinen Heimatverein Bodens IK in der zweithöchsten schwedischen Liga aktiv und hält m.W. noch immer den Rekord für den jüngsten Torschützen in dieser Liga. Bert-Olav Karlsson war da noch 15 Jahre alt. Nach seiner Zeit in Hannover wechselte er in Bodens Nachbarstädtchen nach Lulea in die sog. Elitserien und dann folgten natürlich u.a. weitere 5 Spielzeiten in Boden, wo er 2005 auch seine Karriere beendete. Ein paar Monate später ging der Verein in der schwedischen Kleinstadt (Einwohnerzahl etwas höher als der Stadtteil Kleefeld) unweit des Polarkreises in Konkurs.

Letzters ist eine gewisse Parallele zu seiner Zeit in Hannover, wo die Saison 1997/98 bei einem allgemein vermuteteten Schuldenberg von über 3 MioDM mit dem Konkurs der Turtles endete. Voran gegangen war das Nicht-Erreichen der Play-Offs, deren Einnahmen man in Hannover mindestens schon verplant und gedanklich wohl bereits mehrfach ausgegeben hatte. Ein 4:6 beim Schlusslicht Selb (J.Lala, M.Ihnacak, M.Ahne, Goalie J.Niininen und die ein paar Monate später auf so tragische Weise verstorbene Verteidigerlegende J.Hauer waren dort die "Helden ihrer Zeit") hatte am Freitag des letzten Spielwochenendes alle Hoffnungen beseitigt und dann am Sonntag ein reichlich schlappes 1:6 im letzten Spiel gegen das keineswegs überragende aber eben noch motivierte Team aus Bad Nauheim ("Könige" dort: L.Mitchell, G.Malo, zeitweilig M.Lemay, M.Rentzsch, S.Lajoie und B.Schlickenrieder) bildeten den Schlusspunkt. Bad Nauheim sicherte sich damit die PO`s und kam dort immerhin bis in`s Finale.

Ansonsten war auch 1997/98 irgendwie "Typisch Eishockey-Deutschland": Es gab `mal wieder ein paar neue Regeln (u.a. wurde seinerzeit das Unentschieden abgeschafft); natürlich wieder einen neuen Modus; ein paar Pleiten in (Hamm, Trier) und nach der Saison (Hannover eben, ...); die Liga hieü 1.Bundesliga, war aber die zweithöchste Spielklasse und zunächst unterteilt in die 1.Liga Nord mit 18 und die Hacker-Pschorr-Liga mit 16 Teams (btw: 1998/99 spielte man dann eine eingleisige Bundesliga und die heutige Oberliga war drittklassig unter dem Namen 1.Liga unterwegs :confused: ) und Neuwied konnte sich am Ende der PO`s mit dem Titel "Deutscher Meister der DEB-Ligen" schmücken.

Hier das Team aus dem Jahr 1997/98:
Tor:
Mike Zanier, Timo Mayer, Stefan Miskovic
Abwehr:
Kenneth Lindqvist, Alex Schuster, Vitali Janke, Lars Gerike, Marco Spors, Marc Wittbrock, Jirko Seib, Hakan Falkenhäll
Angriff:
Stephane Thivierge, Bert-Olav Karlsson, Michel St.Jacques, Markus Menschig, Rainer Suchan, Ronny Schubert, Sven Gerike, Jürgen Trattner, Boris Blank, Marcus Bleicher, Danny Beauregard, Roman Slezak
Trainer: Dieter Frenzel, Siggi Reiü

Topscorer waren M.St.Jacques - 58 Spiele, 81 Punkte (36 T./45 Ass.), S.Thivierge - 59 Sp., 80 P. (48/32) - eingebettet zwischen den Herren D.Murray und L.Mitchell zweitbester Torschütze der Liga und M.Bleicher - 59 Sp., 79 P. (21/58). B.-O.Karlsson kam auf Platz 4 - 59 Sp., 66 P. (21/45)

Tja, und was macht das Geburtskind heute? Also heute wohl feiern und heute im weiteren Sinne?
Nun ist mein schwedisch trotz zahlreicher IKEA-Besuche noch immer stümperhaft und beschränkt sich auf Köttbullar und Teelichter. Aber anscheinend ist B.-O.K. jetzt der "Andy Gysau von Lulea, mit angeschlossenem Schlappenhandel." So sieht das hier zumindest aus. Habe ihm gerade per Mail gratuliert. "Lycklig födelsedag!" und ansonsten besser alles in englisch. Mailadresse, Handy-Nr. etc. hier.

Basel schwelgt in Superlativen

Basel schwelgt in Superlativen
  Kei ahnig ob dä Teggscht scho neume do inne stoht, i ha mol nüt gfunde über d Suechfunktion.

Basel schwelgt in Superlativen - Tagesanzeiger vom 14.11.2006

Das höchste Hochhaus und neu das grösste Stadion stehen in der Stadt am Rheinknie. Doch Basel will noch höher hinaus. Vor Grössenwahn hat trotzdem niemand Angst.
Von Thomas Knellwolf, Basel

Am Mittwoch wird Ronaldo de Assis Moreira, bekannt als Ronaldinho, bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr im Basler St.-Jakob-Park auflaufen. Dennoch wird für den besten Fussballer der Welt vieles anders sein als im vergangenen Frühsommer, als er das Stadion erstmals betrat: Brasilien ist inzwischen gewesener Weltmeister, und der Gegner, die Schweizer Nationalmannschaft, wird nicht nur ein Opfer sein wie damals der ÂŤFC Luzern verstärktÂť, der 0:8 unterlag. Und dank einem Tribünenausbau werden Ronaldinho 9000 Zuschauer mehr zujubeln. Mit 39 000 Plätzen löst das ÂŤJoggeliÂť-Rund das Berner Stade de Suisse als grösstes Stadion im Land ab.

Erstklassig und massiv

Basel stockt nicht nur seine wichtigste Sportstätte auf. Eine ganze Reihe von Grossprojekten verändern in den nächsten Jahren das Stadtbild - durch Klasse und Baumasse. International bekannte Architekten planen Gebäude, die um mindestens eine Spur grösser sind als in anderen Schweizer Städten.

Ein Bürohochhaus für 2400 Angestellte der Chemiefirma Roche beispielsweise wird ab dem Jahr 2011 das höchste Gebäude der Schweiz sein. Mit seinen 163 Metern überragt der Wolkenkratzer den 126-Meter-Bau auf dem Zürcher Maag-Areal, der 2010 bezugsbereit sein soll. Der Basler Messeturm, mit 105 Metern der bisherige Rekordhalter, mutet im Vergleich zu den neuen Riesen fast klein an. Auch seine Nachbarschaft wird sich bedeutend verändern, plant doch das Basler Architekturbüro Herzog und de Meuron, den Messeplatz zu überdachen.

Roche-Nachbar und -Konkurrent Novartis macht auf Breite statt auf Höhe. Für eine Milliarde Franken legt das Pharmaunternehmen auf seinem städtischen Firmengelände mit einem halben Dutzend renommierter Architekten einen ÂŤCampus des WissensÂť an. Die pharmazeutischen Bauvorhaben sind weit gehend unbestritten. ÂŤSchade wäre es nur, wenn gute Bauten der neuen herausragenden Architektur weichen müsstenÂť, sagt Barbara Neidhart vom Basler Heimatschutz. Danach sieht es bislang nicht aus.

Widerstand erwächst hingegen dem Neubau an Stelle des alten Casinos am Barfüsserplatz. Das umstrittene, weil opulente Projekt der britisch-irakischen Stararchitektin Zaha Hadid (TA vom 20. September) kommt in den nächsten Wochen in den Basler Grossen Rat. Im kommenden Frühjahr entscheiden voraussichtlich die Stimmbürger des Halbkantons über das neue Stadtcasino.

Bekenntnis zum Standort Basel

Für den Grossbauboom am Rheinknie dient die gute wirtschaftliche Konjunktur als Fundament. Daneben spielen unterschiedliche Gründe für Grossinvestitionen eine Rolle - bei der Chemie die Standortfrage. ÂŤDie Pharmaindustrie hat sich entschieden, in Basel zu bleibenÂť, erklärt Benedikt Loderer von der Architekturzeitschrift ÂŤHochparterreÂť, ÂŤdeshalb baut sie jetzt.Âť ÂŤDie Unternehmen wollen ein Zeichen setzen, das ihrem Gewicht in der Stadt entsprichtÂť, sagt Heimatschützerin Neidhart. Mit Beton und Stahl bekennen Roche und Novartis: Wir bleiben und wir bleiben wichtig.

In den Basler Neubauten sieht Loderer aber auch ein Resultat einer weitsichtigen Planung: ÂŤBasel nahm mit seiner Architekturförderungspolitik in der Schweiz eine Vorreiterrolle ein.Âť Vor allem die sorgfältig durchgeführten Wettbewerbe zahlten sich jetzt aus, sagt der Architekturkritiker. So hat sich beim Casino Zaha Hadid in einem hochkarätigen Feld durchgesetzt.

Gross nur für die Schweiz

Der Basler Architekt Jacques Herzog wehrt sich entschieden gegen den Eindruck, dass in seiner Heimatstadt neuerdings auf architektonische Superlative geschielt werde. ÂŤAus dem engen schweizerischen Blickwinkel scheinen die neuen Basler Bauten tatsächlich gross und neuartig in ihren DimensionenÂť, räumt er zwar ein. Doch Herzog, der mit seinem Partner Pierre de Meuron auch den St.-Jakob-Park und den Roche-Turm zeichnete, sagt weiter: ÂŤDie neuen Bauten entsprechen einem internationalen architektonischen Massstab, dem sich die trinationale Metropolregion Basel stellen muss und nun auch stellt.

Die Grösse der einzelnen Bauten erklärt er sich aus lokalen Gegebenheiten: der St.-Jakob-Park sei gross, ÂŤweil Basel das einzige Fussballpublikum besitzt, dass seinen Verein seit Jahrzehnten in Massen unterstütztÂť. Die Höhe des Roche-Hochhauses damit, dass sich durch die engen Grenzen des Stadtstaates ÂŤarchitektonische Probleme nicht anders lösen lassen als vertikalÂť.

Für den FC Basel ist das neue Stadion vorerst zu gross. Den Hauptteil der 23 Millionen Franken teuren Zusatztribüne wird der Verein zunächst mit Werbeplakaten überdecken. Derweil hofft man auf Zuschauerzahlen wie in sportlich erfolgreicheren Zeiten - wie damals, als die Erweiterung geplant wurde und Basel nicht nur architektonisch, sondern auch fussballerisch in der Champions League spielte.